Am Sonntag waren wir, drei Kollegen und ich, unterwegs und haben ein bisschen die Gegend angeschaut. Einer kennt sich hier aus, er lebt in der Gegend, ein anderer ist schon länger hier und ein dritter kommt aus Kinshasa. Ich kenne Afrika und vor allem Subsahara-Afrika kaum, ich war bisher nur in Sambia und in Südafrika. Kongo ist wahrscheinlich in vielen Belangen mit Sambia vergleichbar, auch wenn ich da nicht sicher bin. In Sambia war ich auch nur relativ kurz, ich habe dort auch nicht sehr viel gesehen. In Südarika bin ich ein wenig rumgereist, natürlich auch hauptsächlich für die Arbeit.
Jedenfalls habe ich den Kollegen gesagt ich will einfach ein paar interessante Sachen sehen, ein bisschen mehr vom Kongo (Fluss), ein bisschen Landschaft und was auch immer hier in der Gegend interessant ist. Wir waren insgesamt 5 Stunden unterwegs, es war interessant und wir haben einiges gesehen.
Hier ein Ausblick von einem der Berge/Hügel auf den Kongogluss, wobei das im Vordergrund nicht der Fluss ist, sondern…
das im Vordergrund ist wie gesagt nicht der Fluss, sondern die Ausleitung (Abzweigung) für die Wasserkraftwerke Inga 1 und 2.
und noch eins… die Sandfläche kommt gleich nochmal.
ein kleiner Schwenk weiter nach rechts.
kaum Bäume…
Das hier ist ein Überlaufdamm, damit wird verhindert, dass das Wasserlevel am Kraftwerk zu hoch steigt indem das Wasser dann über diese Mauer läuft. Der Fluss führt wohl nie so viel Wasser, dass dieser über die Mauer treten kann, also von rechts nach Links über die Mauer kommt wohl nicht vor.
Irgendwie bin ich verwundert, dass hier kaum Wald ist, hier ist man wenig. Ich dachte ja es gäbe hier große Wälder.
Ausblick Landschaft
Ausblick
Der Baum war einfach eindrucksvoll, weil er so gross ist, da kommen noch andere Bilder.
Es gibt sicher noch eindrucksvollere Bäume, aber dieser mitten im Dorf war einfach interessant, darauf waren auch noch viele Vögel und im Vergleich zum Auto kann man auch die Größe erahnen.
Die Tiere im Dorf, Ziegen, Schafe, Schweine und Hühner. Die Tiere sind meist klein, schmächtig…
Wird sind etwa 2 Stunden über solche Straßen gefahren und haben 5 Dörfer besucht. Unser Fahrer kannte überall Leute und die Menschen waren überall nett und neugierig. Ich war der einzige hellhäutige und mir drei anderen Kollegen unterwegs. Auch für diese, alle aus dem Kongo ist das interessant gewesen.
Prince Angola Bar – Stand zumindest so dran.
Ein paar Kinder im Dorf. Die Kinder hatte teilweise Angst for mir und sie sagten immer wieder Weißer Mann, natürlich in Lingala und nicht auf deutsch! 😉
Das hinten ist ein Haus für eine Familie.
Die Menschen leben hier in Hütten, bzw. in kleinen Lehmhäusern, natürlich ohne Wasser, ohne Strom, ohne Abwasser, ohne Telefon oder andere Anschüsse an das was wir Zivilisation nennen.
Kinder und eine junge Frau im Dorf.
Die Menschen in diesen Dörfern leben von Holzkohleerzeugung, vom Anbau von Obst und Gemüse, die Felder dafür sind auf dem Berg und dort in den Wäldern. Sie verkaufen diese Dinge dann in den umliegenden Dörfern.
An jedem Dorf, einige hundert Meter außerhalb, gab es einen kleinen Friedhof, alle Friedhöfe sehen in etwa gleich aus.
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