Ja, der Aufmacher des Blogbeitrags ist vollkommen übertrieben, aber ich dachte ich mache es mal wie Express oder Bildzeitung. Auf dem Bild lässt sich nur erahnen, dass es regnet, es war aber ein stärkerer Schauer.
Regenschauer im Kongo
Ich hab noch ein paar andere Bilder, nicht so spannend, aber ich fand sie noch interessant. Leider ist im Kongo wirklich wenig zu tun und zu sehen, es gibt sehr viel Armut, ich fotografiere aber ungerne Menschen denen es schlecht geht und blogge ja auch sonst eigentlich keine Bilder von Menschen. Wahrscheinlich muss ich das mal ändern, vielleicht werde ich das irgendwann tun.
Taxi
Taxi
Coca-Cola
Kaffee und Milch
Internetstörung
Kongofluss Stromschnellen
Kongofluss
Angeln am Kongofluss
Termitenhügel
Termitenhügel
Holz mit Dornen
Edit: Leider war die Formatierung des Beitrags kaputt, das sollte jetzt behoben sein.
Heute Abend gab es eine Invasion von Insekten im Kraftwerkshaus.
Ich bin nicht sicher ob das rüber kommt, aber das waren Millionen Fliegen die nach Einbruch der Dunkelheit kamen. Ich hätte die Schicht der Toten Fliegen am Boden fotografieren sollen, wenn die morgen noch da liegen, dann reiche ich das nach.
Foto:
Wenn man das Bild vergrößert dann kann man es erahnen.
Und hier noch ein Video, vielleicht erkennt man es so besser?
Diesmal wieder mehrmals klicken, der erste Klick für nur wieder zu einem kleinen Bild mit mehr Beschreibung, wenn ihr es dann grösser sehen wollt einfach nochmal klicken und dann öffnet sich das Original, dann jeweils im Browser auf zurück klicken.
Auf dem Hinflug hatte ich einen Stopp in Luanda (Angola), an der Landebahn standen dort ziemlich viele Flugzeugwracks, leider kann man durch die Fenster im Flugzeug immer schlecht fotografieren. Jedenfalls sind hier ein paar der Fotos, vielleicht sind sie ja doch irgendwie interessant. 😉
Die Ingafälle, die ein Teil der Livingstonefälle sind, sind Wasserfälle im Kongo. Genauer gesagt sind es Katarakte, dieser Begriff fasst Stromschnellen und Wasserfälle zusammen, die Livingstonefälle und Ingafälle passen eigentlich in keine der Kategorien so ganz rein.
Der Kongofluss ist der wasserreichste Fluss Afrikas, die Wassermenge variiert über das Jahr von 30000m³ bis 45000m³, der Fluss hat einige extreme, unter anderem gibt es Stellen die über 200m tief sind und es gibt ein sehr großes Gefälle über die letzten paar hundert Kilometer, hier in Inga gibt es ein Gefälle von 96m auf 15km. Ihr seht in dem Bild dann die daraus resultierenden Stromschnellen, darüber könnte man mit einem großen Schiff bei beim Rafting hinweggleiten.
Ingafalls – Ingafälle
Leider kommt man nicht näher ran, zumindest habe ich noch nicht rausgefunden wie man näher ran kommen kann. Das Bild ist ein Ausschnitt aus einem Handyfoto, aus diesem hier:
Ingafalls – Ingafälle
Diese Katarakte sind dann auch der Grund, warum der Kongofluss nicht schiffbar ist, beziehungsweise warum er nur eine kurze Strecke vom Meer aus bis Matadi schiffbar ist.
Das Foto habe ich ungefähr hier aufgenommen und die Stromschnellen liegen ein kleines Stück Fluss aufwärts.
Fotolizenz siehe Impressum.
Edit: Bildgröße angepasst, ein Klick auf die Bilder zeigt das Bild in vollständiger Größe, dann über den Brower Zurück gehen.
Am Sonntag waren wir, drei Kollegen und ich, unterwegs und haben ein bisschen die Gegend angeschaut. Einer kennt sich hier aus, er lebt in der Gegend, ein anderer ist schon länger hier und ein dritter kommt aus Kinshasa. Ich kenne Afrika und vor allem Subsahara-Afrika kaum, ich war bisher nur in Sambia und in Südafrika. Kongo ist wahrscheinlich in vielen Belangen mit Sambia vergleichbar, auch wenn ich da nicht sicher bin. In Sambia war ich auch nur relativ kurz, ich habe dort auch nicht sehr viel gesehen. In Südarika bin ich ein wenig rumgereist, natürlich auch hauptsächlich für die Arbeit.
Jedenfalls habe ich den Kollegen gesagt ich will einfach ein paar interessante Sachen sehen, ein bisschen mehr vom Kongo (Fluss), ein bisschen Landschaft und was auch immer hier in der Gegend interessant ist. Wir waren insgesamt 5 Stunden unterwegs, es war interessant und wir haben einiges gesehen.
Hier ein Ausblick von einem der Berge/Hügel auf den Kongogluss, wobei das im Vordergrund nicht der Fluss ist, sondern…
das im Vordergrund ist wie gesagt nicht der Fluss, sondern die Ausleitung (Abzweigung) für die Wasserkraftwerke Inga 1 und 2.
und noch eins… die Sandfläche kommt gleich nochmal.
ein kleiner Schwenk weiter nach rechts.
kaum Bäume…
Das hier ist ein Überlaufdamm, damit wird verhindert, dass das Wasserlevel am Kraftwerk zu hoch steigt indem das Wasser dann über diese Mauer läuft. Der Fluss führt wohl nie so viel Wasser, dass dieser über die Mauer treten kann, also von rechts nach Links über die Mauer kommt wohl nicht vor.
Irgendwie bin ich verwundert, dass hier kaum Wald ist, hier ist man wenig. Ich dachte ja es gäbe hier große Wälder.
Ausblick Landschaft
Ausblick
Der Baum war einfach eindrucksvoll, weil er so gross ist, da kommen noch andere Bilder.
Es gibt sicher noch eindrucksvollere Bäume, aber dieser mitten im Dorf war einfach interessant, darauf waren auch noch viele Vögel und im Vergleich zum Auto kann man auch die Größe erahnen.
Die Tiere im Dorf, Ziegen, Schafe, Schweine und Hühner. Die Tiere sind meist klein, schmächtig…
Wird sind etwa 2 Stunden über solche Straßen gefahren und haben 5 Dörfer besucht. Unser Fahrer kannte überall Leute und die Menschen waren überall nett und neugierig. Ich war der einzige hellhäutige und mir drei anderen Kollegen unterwegs. Auch für diese, alle aus dem Kongo ist das interessant gewesen.
Prince Angola Bar – Stand zumindest so dran.
Ein paar Kinder im Dorf. Die Kinder hatte teilweise Angst for mir und sie sagten immer wieder Weißer Mann, natürlich in Lingala und nicht auf deutsch! 😉
Das hinten ist ein Haus für eine Familie.
Die Menschen leben hier in Hütten, bzw. in kleinen Lehmhäusern, natürlich ohne Wasser, ohne Strom, ohne Abwasser, ohne Telefon oder andere Anschüsse an das was wir Zivilisation nennen.
Kinder und eine junge Frau im Dorf.
Die Menschen in diesen Dörfern leben von Holzkohleerzeugung, vom Anbau von Obst und Gemüse, die Felder dafür sind auf dem Berg und dort in den Wäldern. Sie verkaufen diese Dinge dann in den umliegenden Dörfern.
An jedem Dorf, einige hundert Meter außerhalb, gab es einen kleinen Friedhof, alle Friedhöfe sehen in etwa gleich aus.
Heute ging es von Kinshasa nach Inga, eine Strecke die laut Google etwa 400km lang ist. Wir waren gut 9 Stunden unterwegs, haben aber auch mehrmals kurz angehalten um einzukaufen und andere Dinge zu erledigen.
Die Straßen sind relativ gut, außerhalb der Städte ging es gut voran, in den Städten ist extremes Verkehrschaos, es ist unvorstellbar, wie viel Chaos die Fahrer hier verursachen indem sie sich scheinbar an keinerlei Regeln halten. Die einzige Regel scheint zu sein „hupe so oft du kannst“.
Ich habe auf der Fahrt einige Bilder gemacht, fast alle nur aus dem Auto, aber ich hoffe es ist trotzdem interessant.
Ein Klick auf die Bilder führt euch zu einer größeren Version, dann im Browser auf zurück und ihr seid wieder hier.
Rocher gibt es hier auch im Supermarkt, der Preis ist einfach umzurechnen, im Grunde steht der da direkt in Euro, in diesem Fall also genau 21,19 €, dass sind dann 0,8476 € je Stück.
Blick aus dem Hotel in Kinshasa auf die Straße
Überall transportieren sie diese Säcke mit Grünzeug, was das wohl ist?
Obendrauf ist noch ein Mitfahrer. Die Schubkarren gibt es in mehreren Ausführungen, da schuften dann die ärmsten mit.
Etwas verwackelt, aber dass ist ein typisches Bild, überall kleine Stände an der Straße, jeder versucht irgendwas zu verkaufen, teilweise auch einfach nur 2-3 Teile, dass ist sicher ein Kampf ums Überleben.
Vielfach ist man bei dem was man sieht einfach sprachlos, es sind so viele Eindrücke, überall ist Armut, ich war ja schon in einigen Ländern, aber hier ist echt nochmal eindrucksvoll.
Das ist einfach die Hauptstraße, in dem Sinne, dass es die größte Straße ist die in diese Stadt geht, oder eine der grössten.
Alle paar hundert Meter gibt es eine Kirche. Hoffen wir mal das es hilft.
Unterwegs haben wir noch einen Zwischenstopp gemacht um die Schwester von unserem Begleiter zu besuchen, sie musste an dem Tag wo wir von Kinshasa weggefahren sind nach Kinshasa zum Arzt, es ging ihr nicht gut, ich denke das war einfach ein Besuch zu Beistand oder ähnliches.
Die ganze Familie war mit ihr auf dem Weg zum Bus/Taxi.
Die Immobilienpreise scheinen gut für eine Investition, wer Interesse hat kann sich melden. 😉
Ja das sind nur Mietpreise, ich weiß.
Das sind die Häuser hier vor Ort in denen die ausländischen Mitarbeiter wohnen, eben so wie ich zum Beispiel.
Die Hügel hier sind alle kahl, ich bin nicht sicher, aber ich denke da müsste doch überall mal Dschungel gewesen sein. Wahrscheinlich unwiederbringlich vernichtet. Ich habe auf den paar hundert Kilometern jedenfalls nichts gesehen was über einen Baumgruppe hinaus ging.
Ein platter Reifen, unser Fahrer hat den Reifen gekonnt in unter 10 Minuten gewechselt. Es steckte ein Nagel darin, zum Glück ist nichts passiert.
Einfach so, eine Blick nach vorne.
Das ist das Haus in dem mein Zimmer ist.
Die Toilette.
Blick ins Camp.
Der Fernseher, hinter dem Vorhang ist das Fenster. Das ist mein kleines Reisegepäck, der grössere Koffer ist der private Kram, das sind sportliche 30 kg.
Das ist mal wieder eine krassere Reise, nach den Zielen in Europa, dann mal Südkorea und jetzt DR Kongo. Gerade eben bin ich in Kinshasa gelandet, damit mein Gepäck nicht durch die übliche aufwändige Kontrolle muß habe ich 70 USD zahlen müssen. Das wurde mir auch vorher schon geraten, damit ich Zeit und Unannehmlichkeiten spare, geraten wurde mir dazu von meiner Kontaktperson vor Ort (europäisch) und dann vom Fahrer des Hotels der mich am Gepäckband abgeholt hat.
Der Flug war mit Brüssel Airlines, alles in allem angenehm, dass Flugzeug war schon älter, es gab Entertainment am Sitz, der Service war gut. Abgeflogen bin ich von Brüssel.
Beinfreiheit Brüssel Airlines
In Kinshasa bin ich in einem internationalen Hotel, hier sind alle Preise in USD, dass Zimmer kostet 250$/Nacht. Eine Cola oder ein Bier kostet 4-5 $ je 0,3l.
Das Zimmer ist sauber und gepflegt, es gibt einen kostenlosen Internetzugang, ich genieße die letzten beiden Nächte mit diesem Komfort für die nächsten Wochen. Der hohe Preis kommt sicher auch dadurch zustande, dass alles importiert werden muß.
Hier ein paar Bilder vom Zimmer:
Badezimmer
Badezimmer
Bett
Bett und Schreibtisch
Zimmer
Minibar und Kaffee/Tee
Lokales kongolesisches Bier
Mein Steak zum Abendessen
Die Bilder sind nicht so spannend, ich hoffe morgen gibt es mehr zu sehen.